





Aus der Fülle der konkurrierenden Verfahren das individuell Richtige herauszufinden ist gar nicht so einfach. Und: Therapeuten, die möglichst viele Ansätze in ihrer Arbeit integrieren, sind nach wie vor selten.
Wir besprechen gemeinsam - in einem für Sie kostenfreien Vorgespräch - den für Sie am besten geeigneten Behandlungsansatz.
Weitere Informationen - bitte anklicken:
Kognitive Verhaltenstherapie
Ein emotionales Problem liegt vor, wenn jemand in bestimmten Situationen, bei bestimmten Personen, Entscheidungen oder Dingen unter unangemessen starken, belastenden Gefühlen wie Angst, Panik, Ärger, Wut, Verzweiflung, Deprimiertheit oder Scham leidet.

Ziel der/Ihrer Behandlung ist, Ihr emotionales Problem und darauf beruhende Verhaltensauffällig-keiten oder -defizite und deren/dessen belastende Konsequenzen zu beseitigen. Ihre aktive Mitarbeit ist dabei natürlich unerlässliche Voraussetzung. Nicht nur, dass ich als Ihr Therapeut ja schlecht etwas für Sie neu- oder umlernen kann (das müssen Sie lästigerweise schon selbst besorgen). Ich brauche auch Ihre Unterstützung bei der angemessenen Diagnose Ihrer Problematik, damit ich ein sinnvolles, auf Sie zugeschnittenes Behandlungsprogramm erstellen kann. Therapeuten, auch wenn sie noch so gut geschult sind, können Ihre Gedanken, Motive, Einstellungen, Befürchtungen und Wertmaßstäbe nicht allein von außen erkennen. Dazu bedarf es Ihrer Mitarbeit.
Die Therapiedauer ist natürlich abhängig von der Art, Dauer und Tiefe Ihres Problems. Die ersten fünf „probatorische Sitzungen“ dienen der Datenerhebung, Diagnose und Therapieplanung. Danach entscheiden wir dann gemeinsam den weiteren Therapieverlauf.
Übungen und Hausaufgaben sind daher wesentliche Bestandteile Ihrer Therapie, da sie das Neu- und Umlernen fördern und den Therapieerfolg maßgeblich erhöhen. Für jede (in der Regel wöchentliche) Therapiestunde sollten Sie einen zusätzlichen Arbeitsaufwand von 3 bis 5 Stunden einplanen, um Tonaufnahmen Ihrer Therapiesitzungen abzuhören, Therapieprotokolle anzufertigen, vorher besprochenen Hausaufgaben durchzuführen (z.B. über bestimmte Themen nachzudenken oder neue Denk- und Verhaltensweisen nach einem vorher abgesprochenen „Drehbuch“ in Ihrem Alltag zu üben) oder Therapie-Begleitlektüre zu lesen. Durch das Verlagern solcher Inhalte aus der Therapiestunde nach Hause wird Kognitive Verhaltenstherapie so effektiv und erreicht, im Vergleich zu anderen Verfahren, das Therapieziel in so kurzer Zeit.
Kognitive Verhaltenstherapie ist ein besonders effektives, wissenschaftlich untersuchtes Therapieverfahren mit nachgewiesener Effizienz und Wirkung. Sie ist gleichzeitig die modernste und wirksamste Form der Verhaltenstherapie. Hier wird besonderes Gewicht auf das Erkennen, Überprüfen und ggf. Verändern von verinnerlichten Wertmaßstäben, Normen und häufig ablaufenden Gedanken gelegt, da diese meist für das Entstehen emotionaler Probleme verantwortlich sind. Nach der Veränderung krankmachender Normen lernen Sie, diese mit Hilfe strukturierter Arbeits- und Übungsprogramme in Alltagssituationen umzusetzen, um die theoretischen Erkenntnissen durch neue Erfahrungen auch glauben zu lernen.
Der Ausdruck Kognitive Verhaltenstherapie mag zu der Schlussfolgerung verleiten, es gehe bei der Bearbeitung psychischer Probleme in erster Linie um die Änderung von Verhaltensmustern. Das hieße jedoch, Ursache und Wirkung oder Problem und Symptom miteinander zu verwechseln.
Wenn jemand bestimmte Fähigkeiten, Verhaltensweisen oder Fertigkeiten nicht gelernt hat, liegt das meist daran, dass er dies bisher für zu gefährlich, zu lästig oder zu peinlich hielt und es aus Angst oder Bequemlichkeit vermieden hat, sich damit zu beschäftigen. Sollte jemand bestimmte Dinge lediglich nicht gelernt haben, wäre das allein kein Grund, zum Psychotherapeuten zu gehen, denn er könnte ja heute damit beginnen, sein Verhalten zu ändern und zum Beispiel lernen, Kritik angemessen auszudrücken oder zu ertragen, mit dem Alkoholtrinken oder Rauchen aufzuhören, Vorträge zu halten, Freunde oder Partner zu suchen, Reden zu halten oder im Mittelpunkt zu stehen. Es sei denn, irgendetwas hielte ihn davon ab, beispielsweise die Angst vor Blamage oder Ablehnung, Scham, Trauer oder Minderwertigkeitskomplexe.
Oft vermeiden Menschen wegen dieser unangenehmen Emotionen, sich mit Situationen, Personen oder Sachen so auseinanderzusetzen, wie es zum Aufbau eines angemessenen Verhaltensrepertoires notwendig wäre. Dadurch entstehen Defizite oder unangemessene Muster, die längerfristig zu psychischen Beschwerden und nachfolgend zu weiteren Verhaltenseinschränkungen führen können. Therapeutisch steht daher stets im Vordergrund, die emotionalen Hindernisse für die notwendigen Lernerfahrungen zu bearbeiten.
So werden auch Patienten mit psychosomatischen, körperlichen Symptomen wie z.B. häufigem Erröten, Herzrasen, Magenbeschwerden, Schwindelanfällen erst akzeptieren lernen, dass es sich dabei nicht um körperlich bedingte Erkrankungen oder um Verhaltensdefizite handelt, sondern um (Begleit)Symptome emotionaler Probleme.
Bildquelle:©Gerd Altmann/pixelio.de
iEMDR
EMDR - Was ist das überhaupt? Eye Movement Desensitization and Reprocessing - ist eine hocheffiziente Psychotherapiemethode - speziell in der Traumatherapie. Es gibt kaum eine andere Methode, die 10 Jahre nach der ersten Veröffentlichung ( Shapiro, 1989) schon offizielle Anerkennung als effektive Psychotherapiemethode gefunden hat.
Nach einer Vielzahl von Studien gehört EMDR - neben verhaltens-therapeutischen Ansätzen - zu den effektivsten Psychotherapiemethoden. Über alle Studien hinweg fielen EMDR-Therapien (bei in der Regel nicht komplex traumatisierten Patienten) zeitlich signifikant kürzen aus als Verhaltenstherapie (3,7 vs. 10 Wochen). (EMDR in Aktion, Shapiro/Forrest 2007)
Da sich dieses Verfahren anfänglich ausschließlich der Augenbewegungen bediente, erhielt es den Namen EMDR. Neben den klassischen Augenbewegungen gibt es heute auch Formen von taktiler und akustischer bilateraler Stimulation.

EMDR wird nicht nur bei PTBS sondern auch bei substanzgebundenen Süchten, Phobien, Ängsten, Trauer, Schmerzzuständen, Psychosomatischen Störungen und auch im Coaching erfolgreich angewandt.
Wann ist eEMDR einsetzbar?
iEMDR unterstützt
- seelische Verletzungen und traumatische Erfahrungen zu verarbeiten
- beschleunigte Informationsverarbeitung
- gesetzte Ziele leichter zu erreichen
Es wird erfolgreich eingesetzt bei:
- Ängsten
- Phobien
- Trauer
- einschränkenden Verhaltensweisen, wie z.B. Depression, Zwang
- inneren Blockaden
- Stress
- Burn-out
- suche nach einem neuen Weg
...und was ist nun iEMDR?
iEMDR ist
- eine Synthese von EMDR, NLP und Aufstellungsarbeit
- eine beschleunigte Informationsverarbeitung und Stressreduktion
- ein systematisches Vorgehen zur Beeinflussung neuronaler Strukturen.
Wenn Sie sich für eine Therapie oder ein Coaching entscheiden, ist das immer ein Indiz dafür, dass noch Wünsche offen sind, was die eigene Lebensgestaltung betrifft.
Letztendlich geht es um Wieder-Erlangung von mehr Lebensqualität und Erreichung ganz konkreter Ziele. Die Verarbeitung von seelischen Verletzungen ist dann ein Mittel zum oben genannten Zweck.
Was Menschen an der Erreichung selbst gesetzter Ziele hindert, wirkt jedoch häufig im Verborgenen und ist auf eine Art und Weise mit individuellen Erfahrungen verknüpft, die sich dem bewussten Verstand entziehen. Hier kann iEMDR gezielt und schnell zu positiven Veränderungen führen.
Familienaufstellung

Systematische Familienaufstellungen: In der heutigen Zeit scheint es keine Hindernisse mehr zu geben, die Wissenschaft und Technik nicht bewältigen könnten. Gleichzeitig mehren sich Kriege, Umweltkatastrophen, Ängste und Krankheiten. Menschen entwickeln sich immer weiter, aber die Wurzeln fehlen. Unsere Wurzeln liegen in unserer Familie. Solange wir diese Wurzeln nicht (er-)kennen, können wir immer wieder von so genannten Schicksalsschlägen heimgesucht werden. Familienaufstellungen sind ein Weg, diese Wurzeln zu entdecken und sie von dem zu befreien, was schadet und schwächt.
Systemische Familenaufstellungen sind hilfreich zu allen Fragen des menschlichen Miteinanders in der Familie (Beziehungskrisen, Trennung, Scheidung, Krankheit, Tod usw.), sowie im Berufsleben (z.B. Arbeitslosigkeit, Konflikte an der Arbeit, Mobbing in Schule und Arbeitsstätte, usw.)
In Ihrer persönlichen Aufstellung begleite ich Sie mit meiner inneren Wahrnehmung auf dem Weg zur Lösung Ihres Anliegens.
Letztlich ist eine Systemische Aufstellung schwer zu beschreiben. Diese Arbeit geht nicht über ein Wissen, das von unserem Kopf gesteuert wird. Hier arbeiten wir mit unserer inneren Wahrnehmung und mit dem, was sich während der Aufstellung zeigt. Jede Familienaufstellung vertieft und bereichert die Sicht- und Lebensweise.
Die Tetralemma-Aufstellung: Tetralemmaarbeit ist eine Spezialform der Aufstellungsarbeit. Diese ist ideal geeignet, wenn es um Alternativentscheidungen zwischen zwei Möglichkeiten geht und führt oft zu überraschenden Ergebnissen.
„Tetralemma“ leitet sich aus der indischen Logik ab und meint „vier Ecken“ im Sinne von vier Positionen oder Standpunkten, die ein Richter zu einem Streitfall zwischen zwei Parteien einnehmen kann. Er kann (1.) der einen Partei recht geben oder (2.) der anderen oder (3.) beiden oder (4.) keiner von beiden.
Diese Positionen werden in Bezug auf ein bestimmtes Thema, Ziel oder eine spezifische Frage des Klienten nacheinander aufgestellt: Das Eine, Das Andere, Beides (sowohl-als auch) und Keins von Beiden (weder-noch). Diese vier Positionen werden noch ergänzt mit einer fünften („Und selbst das nicht“). Daraus ergeben sich meistens ressourcenorientierte Neubewertungen vergangener Verhaltensweisen und häufig auch eine Kontexterweiterung in Richtung einer erwünschten oder ersehnten Veränderung.
mit freundlicher Genehmigung des Autors Mag. Karl Wimmer:
Rauchfrei

Mit dem Rauchen aufhören?
Kein Problem!
Schon hundertmal gemacht.
- Wollten Sie nicht schon lange mit dem Rauchen aufhören?
- Endlich kein schlechtes Gewissen mehr?
- Frei durchatmen, kein unangenehmer Geruch mehr und ...
Sie verschieben es aber immer wieder ...
- nach dem Urlaub
- nach Weihnachten oder
- nach Sylvester
- wenn dieser oder jener Stress vorbei ist
- außerdem nimmt man ja dann zu und Nichtraucher sterben halt gesünder, das ist alles.
Kennen Sie diese Taktiken? Im Grunde nur faule Ausreden, aber ... sie funktionieren.
Das Rauchfrei Programm ist ein modernes Gruppenprogramm zur Tabakentwöhnung, das nach neuesten Erkenntnissen auf Grundlage langjähriger Erfahrungen des IFT Institut für Therapieforschung in München und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA entwickelt wurde.
Für alle, die mit dem Rauchen aufhören wollen langfristig rauchfrei leben wollen sich professionelle Unterstützung wünschen.
SchamanischeHeilweisen
Schamanismus
. . . allein das Wort hat den Beigeschmack von Magie und Zauberei
Der Begriff löst bei dem einen strikte Ablehnung, wenn nicht sogar Unsicherheit und Angst aus, bei dem anderen steht er für eine alternative Weltanschauung, die den Menschen seine abhanden gekommene Verbundenheit mit der Welt wieder herstellen lässt.
In der schamanischen Sichtweise ist die Natur - Erde, Pflanzen, Steine, Tiere mit einander verbunden.

Auch der Mensch ist Teil der Natur. Alles Lebende ist Gemeinschaft, im Konstruktiven wie im Destruktiven. Der moderne Mensch hat die Verbindung zur Natur und zum Geist der Schöpfung verloren. Der Weg zur Heilung besteht darin dem Einzelnen zu ermöglichen sich der Vernetzung mit dem Ganzen wieder bewusst zu werden.
Was hält Menschen davon ab, sich dieser Einheit bewusst zu werden? Schamanen und Psychotherapeuten sind sich darin einig, nur die Begriffe die dafür verwendet werden sind verschieden.
Es sind: Gefühle, Gedanken und Motive die unser Verhalten, oft auf unbewusste Weise, beeinflussen. Unsere „negativen Gedankenmuster“. Schamanisch ausgedrückt, sind Teile unserer Seele nicht zugänglich. Weil wir sie vergessen haben oder weil sie tatsächlich außerhalb unserer Reichweite sind.
Zauberer und Magier arbeiten mit den Kräften der alltäglichen Welt. Schamaninnen bedienen sich zusätzlich der Kräfte - der paralelen Welten.
Honorar
Die Sache mit dem Honorar ? !

Ich stelle mein Wissen, meine Erfahrung und meine Kraft zur Verfügung zum Wohle derer, die mich aufsuchen und meine Hilfe in Anspruch nehmen. Ich weiss meine Arbeit wertzuschätzen und erwarte für (m-)eine geleistete Arbeit Anerkennung und einen Gegenwert.
Das Honorar orientiert sich an Ihrer persönlichen finanziellen Möglichkeit --> Selbsteinschätzung.
Der Betrag ist nach der Sitzung in bar zu zahlen.
- Erstberatung (30 min) kostenfrei
- Psychotherapie, psychologische Beratung, Coaching (50 min) nach Selbsteinschätzung 4% von Nettoeinkommen - min. € 48
- Systemische Aufstellung € 88 (ohne Zeitbegrenzung)
- Paartherapie mit 2 Therapeuten € 126,00 (90 min)
- Rauchfrei-Kurs für 8 Termine € 195 (mind. Teilnehmerzahl 4)
- Abrechnung mit Privatkassen und Kostenübernahme der GKV in Einzelfällen möglich:
Bildquelle:©Gerd Altmann/pixelio.de
Beipackzettel Psychotherapie
mit freundlicher Genehmigung des Autors Prof. Dr. Anton Leitner, MSc, Leitung des Departments für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie Donau-Universität Krems

